Das Gedicht des Tages vom 08. Juli 2012

Domin, Hilde - Die schwersten Wege

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2 Kommentare:

radek.biwat schreibt am 17. März 2013

puhhh bin aufgeregt!!!Ich habe eine Brieftasche auf dem Weg nach hause gnedfuen (der Weg ist ziemlich abgelegen und ich habe eher irgendwas Schwarzes in den Bfcschen gesehen und dann bei genauerem Hinsehe eine Brieftasche erkannt).Sie liegt vor mir und ist einwenig durchne4sst, stinkt auch einbisschen nach Schimmel.Einen moment lang fcberlegte ich, ob ich das Ding nicht bei der Polizei abgeben sollte ..dann schaute ich rein.Da sind 2000 nasse Geldscheine drin!!!!!Ich schwf6re. Das Geld habe ich 100 Mal geze4hl, weil es so unglaubwfcrdig schien.Und jetzt kommt der zweite Hammer:Ich habe lediglich abgelaufene McDonald's Gutscheine gnedfuen. -Kein Ausweis. Nichts woran man erkennen kann, wem die Tasche gehf6rt Ich kann auch nicht entziffern, von was ffcr einer Marke die Brieftasche ist. Sie ist einfach schwarz und schon etwa zu weich, wie eine Wasserleiche Also ich sche4tze mal die Tasche lag schon seit Wochen in diesem Gebfcsch. Mir scheint es auch re4tselhaft, warum niemand die Tasche genommen hat. Ich habe dieses schwarze Teil jeden Tag auf meinem Schulweg gesehen und war einfach zu faul um nachzusehen, was es wirklich ist, aber heute .Meine erste Frage ist:Was macht die Polizei mit der Tasche, wenn ich sie ihnen fcbergebe und man nicht herausfinden kann, wem sie gehf6rt?Wohin kommt das Geld?Und was ich noch wissen will:Sagt mir bitte die sinnvollste Aktion, die ich mit 2000 Euro und abgelaufenen McDonald's Gutscheinen anstellen kann.Ich hab schon daran gedacht, es in Ffcnfer wechseln zulassen und es von einer hohen Stelle im Zentrum der Stadt auf Menschen zuwerfen.Ist das ne gute Idee?Achso, da sind noch einpaar Cent drin.Ich traue mich aber nicht die eine kleine Tasche da aufzumachen, weil da eben noch eine ekliges Tier war und ich es in die Tasche geschubst habe und dann ganz schnell zu.Ich brauche das Geld nicht.Was kann ich Produktives damit tun?

p.schey schreibt am 02. März 2009

..stehen bleiben hilft nichts...ja letztlich mußt du deinen Weg allein gehe...helfende Hände ereichen dich nicht ..bis zum Tisch mit dem Brot und dem Wein..und du hörst die die Stimme der Deinen.. und bist zu Hause, wo immer es auch sei.. Beeindruckend die Worte von Hilde Domin, die den Beginn ihres Schreibens "zweite Geburt" nennt. Er-greifend der Text von Lutz Görner gesprochen!

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