Das Gedicht des Tages vom 17. März 2012

Kästner, Erich - Kennst du das Land...

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3 Kommentare:

sibylle schreibt am 11. Februar 2013

Lieber Lutz Goerner! Schon seit Jahren kenne ich Sie. Doch damals musste ich sonntags um 8 Uhr aufwachen um Sie zu sehen und geniessen. Das war auf 3 SAT, denn ich wohne in London. Zu gerne wuerde ich Sie einmal in Person erleben.. aber gottlob giebt es Sie jetzt am Computer. Lange moege es noch so bleiben! Sibylle

G1st schreibt am 17. März 2012

Erich Kaestner einmal ganz anders, nicht witzig, frohsinnig, leichtfertig, unterhaltsam, schmunzlend provozierend, etwas zum Laecheln oder Lachen... Nein, sondern ganz anders, fast trotzig, drohend, ernst, und so sehr realistisch. So war es auch...damals, einst, so knapp vorgestern...Und wenn man bedenkt diese Kanonen wurden zum grossen Teil aus eingeschmolzenen Kirchenglocken gefertigt. Das Metall das dich einst aufforderte und rief in die Kirche zu kommen, sprach nun eine Sprache, nicht der Liebe und der Vergebung der Suenden...sondern eine harte und herbe Sprache des Hasses und des Wahnsinns...und der Zerstoerung. Diese Kanonen kamen nicht zum Bluehen, sondern zum Gluehen...und was sie ansteckten wurde zertruemmert und niedergebrannt. Man hat das Metall der einstigen Glocken nicht wieder erkannt, aber die rohen, drohenden, verdammenden Worte sogleich kapiert, verstanden, und dann nie wieder vergessen!! Gerhard A, Fuerst, Kalamazoo, Michigan, USA

bertram.pfaffenberger schreibt am 15. September 2011

Hallo Herr Görner ich bin ein einfacher Mensch aber die Vortragsreihe von Kästner und anderen hat mich bewegt die "klassiker" wieder zu lesen. Von Hamingway zu Hans Fallada.Gibt`s denn wass von Borchert? Vielen Dank für die schönen Sendungen. Bertram aus Nürnberg

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