Das Gedicht des Tages vom 17. Februar 2010

Hikmet, Nâzım - Die nichtangezündete Zigarette

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2 Kommentare:

maxpommer schreibt am 18. Oktober 2007

ich kann gar nicht beschreiben wie viel glück ich empfinde, wenn ich eines ihrer gedichte vernommen. tägliches aufstehen, in den ferien durchzogen von routine und im schulaltag wohl leider auch, wird versüßt durch die verse von großen und weniger großen Meistern, die sie herr görner so wundervoll zu sprechen vermögen- sagenhaft.

evellaub schreibt am 27. Juni 2007

Milde und tiefe Menschenliebe zeichnen diesen türkischen Dichter aus. Er kann verzweifelt sein und gerade in diesen Momenten des Widerstandes und der Krankheit und Depression im Exil angesichts des Todes eines Freundes oder Unbekannter Worte finden, welche bestehen. Keiner kann diesen Mut brechen, den Mut, der lebende und tote Freunde, sterbende Unbekannte und Unterdrückte immer wieder zu sich einlädt und im Gedicht eine Ebene des Gespräches schafft, das weiterlebt, egal was passiert(e). Als Rezitator beteiligen sie sich an dieser von einer grossen Dichterseele gespeisten „Plattform“, in welcher der Genuss „irdischen Ursprungs war, aber nicht mehr ist“, wo das Loslassenkönnen vordringlich wird. Nâzım Hikmet lässt immer wieder erkennen, was er sucht. Er arbeitet auf allen Ebenen, auch mit minimalen Mitteln und Ansätzen für die Kunst. Weshalb also heulen, es geht doch weiter. E.Lauber

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