Das Gedicht des Tages vom 18. Mai 2013

Eichendorff, Joseph von - Abschied

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3 Kommentare:

a.cumepiec schreibt am 27. November 2012

sagt:Lieber Erbloggtes Bloggender,wie erfrischend, dass auch wir nicht immer einer Meinung sind .Ich finde deisen Fall ganz furchtbar. Ich habe mir die 15 Vergleichsseiten genau angesehen. Das sind die fcblichen Abgrfcnde der Textkultur ohne Hirn (oder mit ganz wenig Hirn). Nur wenn es einen Mediziner trifft, noch dazu in leitender Funktion, ist es m. E. besonders schlimm. Die strenge Trennung in theoretisches Wissen (den Stand der Forschung, den Stand der wissenschaftlichen Differenzierung in einem Fachgebiet, immer Up-to-Date zu sein mit den Journals, was auch immer) und praktische Anwendung (den Alltag der Diagnose und der Therapie/des Eingriffs/was auch immer) funktioniert doch nicht. Ich habe das Argument schon frfcher manchmal gehf6rt, in e4hnlichen Kontexten: Man kann doch schon mal plagiieren und trotzdem gut operieren kf6nnen, dann eher im Sinne von handwerklichem Geschick. Aber gibt es denn irgend einen chirurgischen Eingriff, bei dem der Arzt nicht ganz genau WISSEN muss, was der Stand der Forschung ist, was er im unvorhersehbaren Fall X tun muss usw.? Und dieses Wissen erhe4lt er NICHT NUR durch die Praxis (audfer, er hat immer einen Schutzengel). Dieses Wissen muss er sich VOR dem Abstieg in die empirische Realite4t menschlicher Kf6rper ANEIGNEN und nicht blodf AB- UND UMSCHREIBEN. Aber bitte, vielleicht ist mein c4rztebild hier zu idealistisch.Wenn Sie schreiben, dass Plagiate nicht auf die Fe4higkeit zur Chirurgie durchschlagen (und Sie im Folgenden ja auch mitunter zu Recht die chirurgische Praxis vom Forschen trennen), so schlagen Sie in dieselbe Kerbe wie die Guttenberg-Verteidiger (Merkel et al.): Plagiate mfcssen nicht auf die Fe4higkeit durchschlagen, ein guter Politiker zu sein, denn Politik ist nicht Forschung.LGsw

memale schreibt am 22. September 2010

An dieser Stelle freilich finde ich nichts, was den Bogen spannt zwischen Eichendorff und dem Nationalsozialismus. Sollte indessen ein Rezitator nicht die künstlerische Freiheit haben, sowohl Gedichte der Romantik (um nur ein Beispiel zu nennen), als auch solche aus anderen historischen Epochen zu rezitieren? Natürlich: man erwartet die kritische Stellungnahme, die sich nicht zuletzt in der Auswahl der Gedichte manifestiert. Aber andererseits: wäre es nicht möglich, dass Herr Görner sich vollkommen wertfrei als Rezitator versteht, der dem historischen Wandel seine Stimme verleiht? Diesen damit bewusst macht? Auch dann, wenn es dem Kritiker in der Seele schmerzt? Ich finde: das ist legitim! Man stelle sich der deutschen Geschichte : in ihren Höhen und Tiefen! Hut ab, Herr Görner! In alter Treue Mechthild Mathis

jgpress schreibt am 27. November 2007

Lieber Herr Görner! Ich bin ein Freund ihrer Kunst und liebe das Gedicht des Tages über alles. Ich möchte Sie ohne böse Absicht auf etwas befremdliches auf Ihrer Web-Präsenz hinweisen. Sie zitieren nationalsozialistische Lieder (Es zittern die morschen Knochen u. a.). Ich weiß, dass sie das in ihren Auftritten tun, um die ganze Erbärmlichkeit dieses Wahns bloßzustellen. Das finde ich wichtig und richtig. Sie sollten es nach meiner Auffassung allerdings nicht verabsäumen, dass noch einmal ausdrücklich auf Ihrer Seite zu erwähnen. Sonst haben sie vielleicht Fans, die Sie ganz sicher nicht wollen. Ich wünsche Ihnen weiter Kraft und Gesundheit für Ihre sehr wertvolle Arbeit. Mit besten Wünschen Ihr Joachim Gernoth (freier Journalist)

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