Das Gedicht des Tages vom 18. Mai 2013

Eichendorff, Joseph von - Abschied

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2 Kommentare:

memale schreibt am 22. September 2010

An dieser Stelle freilich finde ich nichts, was den Bogen spannt zwischen Eichendorff und dem Nationalsozialismus. Sollte indessen ein Rezitator nicht die künstlerische Freiheit haben, sowohl Gedichte der Romantik (um nur ein Beispiel zu nennen), als auch solche aus anderen historischen Epochen zu rezitieren? Natürlich: man erwartet die kritische Stellungnahme, die sich nicht zuletzt in der Auswahl der Gedichte manifestiert. Aber andererseits: wäre es nicht möglich, dass Herr Görner sich vollkommen wertfrei als Rezitator versteht, der dem historischen Wandel seine Stimme verleiht? Diesen damit bewusst macht? Auch dann, wenn es dem Kritiker in der Seele schmerzt? Ich finde: das ist legitim! Man stelle sich der deutschen Geschichte : in ihren Höhen und Tiefen! Hut ab, Herr Görner! In alter Treue Mechthild Mathis

jgpress schreibt am 27. November 2007

Lieber Herr Görner! Ich bin ein Freund ihrer Kunst und liebe das Gedicht des Tages über alles. Ich möchte Sie ohne böse Absicht auf etwas befremdliches auf Ihrer Web-Präsenz hinweisen. Sie zitieren nationalsozialistische Lieder (Es zittern die morschen Knochen u. a.). Ich weiß, dass sie das in ihren Auftritten tun, um die ganze Erbärmlichkeit dieses Wahns bloßzustellen. Das finde ich wichtig und richtig. Sie sollten es nach meiner Auffassung allerdings nicht verabsäumen, dass noch einmal ausdrücklich auf Ihrer Seite zu erwähnen. Sonst haben sie vielleicht Fans, die Sie ganz sicher nicht wollen. Ich wünsche Ihnen weiter Kraft und Gesundheit für Ihre sehr wertvolle Arbeit. Mit besten Wünschen Ihr Joachim Gernoth (freier Journalist)

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