Das Gedicht des Tages vom 15. Mai 2013

Goethe, Johann Wolfgang - Der Weihnachtsbaum

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3 Kommentare:

ullakrah schreibt am 17. April 2008

Tja, tiefgründig oder gar religiös sind diese Zeilen wirklich nicht. Goethe erscheint da sehr distanziert, beobachtend, wenig berührt. Vielleicht fühlte er sich bemüßigt, ein wenig small-talk zu treiben, vielleicht handelt es sich um ein Gelegenheitsgedicht, zu dem er nicht viel Lust hatte, oder er war ganz einfach mitunter auch mal banal. Soll ja auch bei Genies vorkommen.

wolfgang.rinnebach schreibt am 24. November 2007

Weihnachten hat viele Seiten. Wer will dies denn wohl bestreiten? In des Alltags wirr Gewühl suchen viele "Heiliges Gefühl" .Andere wollen nur fressen, saufen, viele schöne Sachen kaufen. Und gar mancher glaubt, durch`s " Fest" wird ihm der Verstand geraubt. Glaubt man nicht, Christus sei Gott ist das Fest wirklich nur "Schrott" (s.o) Goethe zeigt uns ein Gesicht, mehr steht in den Zeilen nicht.

walkupf schreibt am 23. November 2007

Für mich ist dieses Gedicht purer Schrott. Die Weihnachtsatmosphäre gleicht jener in einem Warenhaus, oder noch schlimmer. Aber vielleicht wollte der alte Goethe ja ein beiläufig geleiertes (nicht von Ihnen) Machwerk erzeugen, da er ja als Freimaurer mit Weihnachten nicht viel im Sinn hatte. Oder es ist einfach eine Geschmacksentgleisung, wie er ja auch Schubert nicht einmal zu antworten geruhte und einen Dreck von Zelter vorzog. Der gestern präsentierte Uwe Timm war da um einiges beeindruckender, ja es ist geradezu ein Sakrileg, das überhaupt zu vergleichen. Herzliche Grüße aus Wien Waltraut Kupf

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