Das Gedicht des Tages vom 14. September 2010
Brecht, Bertolt - Kinderhymne
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1 Kommentare:
G.Fiedrich schreibt am 29. Juni 2008
Lieber Lutz Görner, so schön können wir die Gedichte natürlich nicht "aufsagen" - und was sollten wir schon zu Pessao sagen, von dem wir nicht einmal den Namen kannten? Meine Lebensgefährtin mag Inhalte nicht unbedingt in gereimter Form. Aber ich (Rentner 72) hatte als Kind den Echtermeyer "Auswahl deutscher Gedichte" als eine Art Lieblingsbuch und durfte schon als 13-Jähriger zu den 1. Mai - Feierlichkeiten nach dem Umzug in Bad Dürrenberg bei Merseburg auf dem mit Birkengrün, Menschen und roten Fahnen gefüllten Marktplatz den Osterspaziergang aufsagen: man stellte zum Höhenausgleich eine Fußbank vor das Rednerpult und es ging! Auch rezitierte ich als Kind Gedichte des Bad Dürrenberger Heimatdichters Karl oder Karel Zimmermann - die neue Lyrik hatte einen hohen Stellenwert : sie gehörte wie das Singen - nicht nur in der Schule - in diese Zeit von damals, in diesen wunderbaren Rückstau zum Frieden. Eine Strophe Karels hieß: "Nie soll ein Tyrann es wagen allem Völkerrecht zum Hohn uns in bitt'ren Tod zu jagen uns, die Jugend der Nation. Wir werden nicht mehr marschieren, daß alles in Scherben fällt! Und heute da hört uns Deutschland und morgen die ganze Welt." So sehen und hören wir Sie eigentlich Sonntags regelmäßig und wir frühstücken meist dabei, pardon, falls Sie überempfindlich sein sollten, was wir uns aber so recht nicht denken können. Sie gehören eben zum Umfeld des Sonntagmorgens. Wir danken Ihnen und grüßen Sie herzlich Günter Fiedrich u. Frau