Das Gedicht des Tages vom 14. April 2013

Tucholsky, Kurt - Gestoßener Seufzer

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2 Kommentare:

drpeklebs schreibt am 29. Februar 2012

Da habe ich mir ein halbes Jahrhundert lang eingebildet alle Gedicht Tuchos zu kennen. Irrtum! war eine köstliche Entdeckung und aktuell wie kaum etwas anderes.Wir haben keine Eurokrise sondern eine Staaten- und menschliche Gesellschaftskrise, des ständigen über die Verhältnisse Lebens. Danke schön lieber Lutz Görner.

memale schreibt am 19. August 2010

Ich bring's zu nichts!Das könnten meine Worte sein. Es locken mich zwar weder Lotterleib noch Lotto, doch das Cabrio auf dem Schotter wäre wirklich nicht zu verachten. Sehen wir es locker: nicht Lotte,Lotto,Lottern,Schotter,Schulden, Gulden machen unser Glück aus. Ich meine fast, es sei in Wirklichkeit nichts Materielles, nichts Käufliches... Wenn das mal nicht die längst erahnte Botschaft des unbequemen da ehrlichen Tucholsky ist. Und hier stimme ich ihm zu: "Der Reichtum ist der Lohn des Bösewichts". Das dachte ich unlängst, als ich Filmaufnahmen von deutschen Kolonialherren der Jahrhundertwende in Tsingtau sah. Mit welcher Selbstgefälligkeit ließ man sich vom chinesischen Diener die Leckerbissen reichen, von denen dieser nicht einmal zu träumen wagte! Diese Selbstverständlichkeit raubte mir den Atem. Da esse ich doch lieber den Apfel vor dem Computer, genieße Ihre Rezitationen, lieber Herr Görner, und übe mich nolens volens in Bescheidenheit... Mechthild Mathis in alter Treue

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