Das Gedicht des Tages vom 19. März 2013

Weitz, Regina - Sie überlegt

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1 Kommentare:

ulrich.bock schreibt am 22. Juli 2010

Sehr geehrter Herr Görner! Was ich won Ihrer Arbeit halte?: Der Rezitator Der Worte sind so viele schon geschrieben, doch wie erreichen sie des Menschen Ohr? Werden daraus dieselben, die wir lieben? Steigt Freude und Versteh‘n hervor? Der Staub all jener neuen Erdentage, bedeckt sie, taucht sie in Vergessenheit. Was so verloren ist, ich laut beklage! Wie werden sie von diesem Staub befreit? Gedruckt vielleicht auf weißem Glanzpapiere? Wer liest schon, dieses Schwarz-Weiß kalt? Verdrängt von lauten Bilder und Geschmiere! Drängt an das Licht, der unerschöpfliche Gehalt? Dem Bergmann gleicht, der sie hat ausgegraben! Herauf sie bringt, dass ihr sie kosten sollt. Euch weinen – lachen lässt, beschenkt mit diesen Gaben. Sie putzt, zum Leuchten bringt, dies Gold! Ich möchte Lob dir singen und auch Ehre! Der Müh‘ und Kunst, ohne die viel ihr nicht versteht. Der ihren Wert durch seine Stimme mehre. Ein Dank gebührt dafür dem Interpret! Beste Grüße Ihr eifrige Hörer Ulrich Bock

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