Musik CDs von Lutz Görner und Nadia Singer

Französische Konzertwalzer – eine Zeitreise – 3 CDs

Bei dem Konzert am 12. Okt. 2017 im Sendesaal Bremen wurden diese 3 CDs live aufgenommen. Französische Konzertwalzer aus 100 Jahren! Der erste stammt aus dem Jahr 1819. Der letzte ist 1920 entstanden. Nadia Singer und Lutz Görner machen also mit Ihnen eine Zeitreise durch 100 Jahre Musikgeschichte anhand der Kunstform des Walzers und Sie werden überrascht sein, wie sich die ernsthafte Musik in diesem Zeitraum zwischen Beethoven und Schönberg entwickelt hat. Lutz Görner moderiert dieses Reise durch die Evolution des Konzertwalzers wie immer: souverän und locker vom Hocker. Und Nadia Singer stellt sich als Pianistin vor, die trotz der größten Anforderungen keinen Grenzen ihrer Technik erkennen lässt. Allen Schwierigkeiten zum Trotz behält ihr Spiel immer musikalische Gestaltungskraft, verbunden mit einer mühelosen Leichtigkeit.

Von französischen Großmeistern stammen diese Walzer. Von Berlioz, Gounod, Debussy, Ravel und von den drei frankreich-affinen Komponisten Meyerbeer, Chopin und natürlich von Franz Liszt. Allerdings ist der Erfinder des Konzertwalzers ein Deutscher mit Namen Carl Maria von Weber. Typisch. 

20,00 €

Frédéric Chopin – Sein Leben - Seine Musik – 3 CDs

Franz Liszt schreibt:

Chopin wusste, dass seine Art Klavier zu spielen auf ein großes Publikum nicht wirkt, dass sein Spiel die Massen nicht rührt, die den mächtigen Arm einer athletischen Kraft brauchen, um in Begeisterung zu geraten. Und je seltener dieser zartfühlende Künstler vor solch großem Publikum spielte, umso weniger Freude bereitete es ihm, ja, umso mehr Furcht flößte es ihm ein. Und so spielte er nur sehr selten öffentlich. Außer ein paar Jünglingskonzerten in seiner polnischen Heimat und einigen Erstlingskonzerten im Frühjahr 1831, in denen er sich in Wien und München hören ließ, gab er nur noch einige wenige in Paris und London. Insgesamt ist er in den 39 Jahren seines Lebens nur dreißig Mal öffentlich aufgetreten.

Fortan ließ er sich nur noch in den Abendgesellschaften der Pariser Salons hören. Nicht ohne geheime Betrübnis schien sich Chopin allerdings zu fragen, ob ihm die Elite der Reichen und Schönen in den Salons das große öffentliche Publikum ersetzen würde? Wer ihn kannte, konnte erahnen, wie genau er wusste, dass unter all diesen wohlfrisierten und gutgekleideten Herren, unter all diesen parfümierten und schmuckbehangenen Damen ihn nur wenige verstanden. Und deshalb zog sich Chopin auch vom nicht-öffentlichen Publikum der Salons immer mehr zurück. Er erkannte nämlich, dass die feine Welt nur mit ihren kleinen Tagesinteressen, mit politischen Streitereien, Erfolgen bei hübschen Frauen, mit finanziell erfolgreichen Heiraten, mit Frivolem, mit Klatsch und mit Verleumdungen beschäftigt war. Er erkannte außerdem, dass man sich bei den feinen Leuten musikalisch kurz fassen muss. Denn diese Leute wollen den berühmten Musiker gar nicht hören. Sie wollen nur erzählen können, ihn gehört zu haben. Was er spielt, ist ihnen gleichgültig. Rhythmus muss es haben und an Walzer erinnern. In der Tat, die feine Welt erwartet Aufregungen, die wenige Minuten währen, sich im Laufe eines Abends erschöpfen und am anderen Morgen vergessen sind. In solcher Gesellschaft kann der Künstler nur verlieren, nicht gewinnen.

20,00 €

Franz Schubert – Sein Leben - Seine Musik – 3 CDs

Mit gebotener Ehrfurcht und in ausgewogenem Wechselspiel entwarfen der Rezitator Lutz Görner, die Pianistin Nadia Singer und der Tenor Edward Leach am vergangenen Freitag im Haus der Klaviere Gottschling ein lebendiges Bild eines der menschlichsten und originellsten Komponisten des Abendlandes.

Altmeister Lutz Görner wählte prägnante biographische Tatsachen sowie aussagekräftige Zeitzeugenberichte, die den Menschen Franz Schubert und sein kurzes Leben in wirtschaftlicher Armut, innerlichem Reichtum, unvorstellbarer Schaffenskraft, gesellschaftlicher Unbekanntheit und langwierigem körperlichen Siechtum bis zu seinem frühen Tod mit 31 Jahren sehr nah vor Augen führten.

Nadia Singers sauberes, klangfeines, schlichtes, eher keine eigene Interpretation aufdrängendes Klavierspiel berührte, in ganz besonderer Weise im 2. Satz der späten Gasteiner Klaviersonate am Ende des Programms - der Musik wurde sinnigerweise das letzte Wort gelassen. In mehreren Transkriptionen Schubertscher Lieder für Klavier solo, mit denen Franz Liszt auf seinen Konzerttourneen versuchte, Franz Schubert einem größeren Publikum vertraut zu machen, zeigte Nadia Singer einmal mehr ihr stilsicheres und gefühlvolles Können.

Über 600 Lieder hat Schubert komponiert - mehr als jeder andere. Eine kleine gelungene Auswahl davon präsentierte der sehr junge Edward Leach mit feiner, schlanker und weicher  Stimme und guter Intonation, bestens unterstützt und eingebettet von Nadia Singer am Klavier. Pfiffig war hier eine gepfiffene Strophe im Lied "Der Musensohn" (Goethe) - nicht die einzige humorvolle Einlage von Lutz Görner.

Der stimmungs- und klangvolle Saal im Haus der Klaviere Gottschling sowie der bestens gestimmte und intonierte Schimmel Flügel 280 trugen das Ihre zum gelungenen Gesprächskonzert bei. Das zahlreiche und aufmerksame Publikum dankte mit standing ovations, die den drei Künstlern zwei Zugaben entlockten - die letztere Schuberts berühmtes "Das Wandern ist des Müllers Lust" aus "Die schöne Müllerin" zum Mitsingen - hörbar allen Anwesenden sehr vertraut.

Michael Lippert über den Live-Mitschnitt im Haus der Klaviere von Gernot Gottschling 

20,00 €

Franz Liszt – Sein Leben - Seine Musik – 3CDs

Ein Paganini am Klavier

Eigentlich lebte der österreichisch-ungarisch geprägte, aber sich als Kosmopolit fühlende Komponist und Pianist Franz Liszt ( (1811-1886) nur acht Jahre lang in „Saus und Braus“. So bezeichnete der Superstar der Klassikzentren im 19. Jahrhundert seine Hoch-Zeit, in der er als ehemaliger „neuer Mozart“ und „Wunderknabe“ einen Kult auslöste, wie es parallel der Geiger und Komponist Niccolo Paganini ebenfalls zu Weltruhm schaffte.

Und ein Konzert mit dem Violin-Virtuosen war es auch, der Liszt aus einer ersten großen Künstlerkrise herausholte. Er wollte „der Paganini am Klavier“ werden. Das gelang ihm auch, wie Lutz Görner im neuen Programm lebhaft und voll innerer Leidenschaft erzählt.

Begleitet wird der nun in NRW lebende Ex-Rezitator, der mit seinen Serien „Lyrik für alle“ einst Berühmtheit erlangte, von der jungen Pianistin Nadia Singer, die vor zwei Jahren den Rachmaninow-Wettbewerb in Frankfurt gewann. Sie ist mehr als nur ein großes Talent: Sie besitzt Charakter, Profil und hohes virtuoses Können. Das bewies sie jetzt gleich reihenweise bei den Liszt-Interpretationen – von der Ungarischen Rhapsodie bis zum „Liebestraum“, von der Diabelli-Variation bis zu den „Wasserspielen“, von „La Campanella“ bis zu düster-nebligen Stücken wie „Trübe Wolken“, die den umjubelten Liszt im psychischen Tal zeigt.

Görners nach wie vor dominierende Kunst: eine Biografie aus dem Geist der Sprache, der Pointe, der überraschenden Wendungen und der anekdotischen Situation zu erzählen. Das kann er wie kaum ein zweiter seiner Generation. Mit Originalzitaten zieht er das Publikum in seinen Bann. Liszt der Theatermann, Liszt der Mäzen, Liszt als weltlicher Abbé und als Lover, als Gescheiteter,  Autor und Journalist und schließlich als Erneuerer der Klavierkultur und des Dirigates – eine spannende Stationenreise eines oft kränkelnden Genies zwischen Budapest, Rom und Weimar.

Man könnte Görner stundenlang zuhören. Aber eben auch seiner musikalischen Partnerin. Denn Nadia Singer punktet mit jedem Piano-Beitrag. In dieser Solistin besitzt Franz Liszt eine kongeniale Nachfolgerin an den Tasten. – Anhaltender Beifall.

Hans-Jörg Loskill

WAZ 

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774 Stk. noch verfügbar

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Heinrich Heine schreibt Briefe an Giacomo Meyerbeer – 3 CDs.

Lutz Görner liest Heine-Texte aus: Reise von München nach Genua, Französische Zustände, Florentinische Nächte, Über die französische Bühne und dessen Buch Lutetia. Allesamt Huldigungen an den erfolgreichsten Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts, den es allerdings heutzutage wiederzuentdecken gilt.

Nadia Singer spielt zum ersten Mal überhaupt die Klaviertranskriptionen von Franz Liszt auf einer CD zu den Opern Meyerbeers aus Robert der Teufel, Die Hugenotten und Der Prophet. Großartige Musik, mitreißende Musik und im besten Sinne moderne Musik, die aus diesem Grund Franz Liszt auch so außergewöhnlich gut gefallen hat.

Heinrich Heine schrieb über die Premiere der Hugenotten: 

Es war gestern Abend ein wunderbarer Abend. Das eleganteste Publikum von Paris, festlich geschmückt, war im großen Opernsaal versammelt, mit zitternder Erwartung, mit ernsthafter Ehrfurcht, fast mit Andacht. Alle Herzen schienen erschüttert. Das war Musik. Ich werde nicht aufhören sie zu lieben und zu bewundern.

20,00 €

Eine italienische Nacht – 3 CDs

Eine italienische Nacht hat Lutz Görner diesen Klavierabend genannt, in dem er Briefe des jungen, verliebten Franz Liszt aus Italien an seine Pariser Freunde liest. Briefe an George Sand, Robert Schumann, Giacomo Meyerbeer, Alexandre Dumas, Heinrich Heine, Hector Berlioz und an seine Mutter. Briefe des glücklichen Vaters von drei unehelichen Kindern, dessen Beziehung zur Mutter dieser Kinder, zur Gräfin Marie D’Agoult, immer mehr bröckelt, bis die beiden sich schließlich trennen und Liszts Solokarriere als Virtuose beginnt.

Sie hören ganz viel italienische Musik von Rossini, Donizetti, Bellini, Paganini und Mercadante. Allesamt in Transkriptionen, d.h. Übertragungen auf das Klavier von Franz Liszt, Görners musikalischem Liebling, von dem Sie auch drei Originalkompositionen hören werden. Italienische Musik zum Wegschmelzen. Gespielt von Nadia Singer, deren Interpretationen ebenfalls zum Wegschmelzen sind. Sie ist Rachmaninow-Preisträgerin 2013. Sie ist 1991 in Rostow am Don in eine musikalische Familie geboren. 

Lehnen Sie sich also bequem zurück.

20,00 €

Ludwig van Beethoven - Sein Leben. Seine Musik. – 3 CDs

Lutz Görner erzählt aus Beethovens Leben und spürt den Menschen hinter dem Komponisten auf: „Ein Kraftgenie. Launisch, ungestüm, sonderbar, roh, unbescheiden, stolz, eitel, fremd und kalt. Aber bei alledem auch gutmütig, edel, empfindsam und der wärmste Freund.“

Nadia Singer spielt Klaviermusik des jungen Ludwig van Beethoven, die sich noch wie von Mozart oder Haydn komponiert anhört, aber auch die in die Zukunft weisenden Sonaten, wie die Appassionata und die Mondschein-Sonate.

Franz Liszt sagte: „Der Name Beethoven ist heilig in der Kunst. Denn für uns Musiker ist sein Werk das, was Rauchwolke und Flammensäule für die Israeliten während ihres Zuges durch die Wüste gewesen ist.“

Unvergleichliche Wundermusik, auf wundervolle Weise gespielt.

20,00 €

Johann Sebastian Bach - 2 CDs

Johann Sebastian Bach – Das Musikalische Opfer. Eine Erzählung von Ursula Schneewind mit vielen Musikbeispielen. Im Jahr 1747 besucht der 62-jährige Komponist den 36-jährigen preußischen König Friedrich II., in dessen Hofkapelle Bachs Sohn Philipp Emanuel das Cembalo spielt. Wie aus dieser Begegnung nun Das Musikalische Opfer, eines der bedeutendsten Spätwerke Bachs, entsteht, erzählt Lutz Görner auf historisch fundierte, unterhaltsame und spannende Weise, wobei er das Leben des Thomaskantors und seine musikalische Entwicklung auf diesen beiden CDs mit einfließen lässt.

 
20,00 €

Joseph Haydn - 3 CDs

Auf diesen 3 CDs erzählt Lutz Görner den Lebenslauf des oft unterschätzten Begründers der Wiener Klassik. Eingerahmt wird die Erzählung von seinen Streichquartetten, Sinfonien, Solokonzerten, seinen Klavierwerken und seinem bekanntesten Werk, der Schöpfung. Musik, die man in der ganzen Welt versteht, weil sie ausgewogen, klar, persönlich, aufrichtig, aber auch gewitzt und herzerfrischend natürlich ist. Diese Musik schuf er in den dreißig Jahren, die er beim Fürsten Esterhazy mit seinem Orchester in aller Ruhe und Abgeschiedenheit arbeiten konnte.

20,00 €

Mozart, mein Mozart - 5 CDs

Diese 5 CDs sind zur Zeit vergriffen (Neuerscheinung Ende 2015).

Musik für Kinder - 1 CD

Lutz Görner präsentiert die schönsten Melodien vom Barock bis zur Romantik für kleine und große Leute. Die Musik stammt von Bach, Händel, Boccherini, Vivaldi, Haydn, Beethoven, Mozart, Rossini, Schubert, Schumann und Brahms. Die Liedtexte stammen von Goethe, Schiller, Mörike, Hoffmann von Fallersleben und Daniel Schubart. Das Fonoforum schrieb: „Unter den vielen Neuerscheinungen auf diesem Gebiet ist Lutz Görner eine wahre Entdeckung.“ Leider haben die Eltern diese CD noch nicht entdeckt.

10,00 €

Lyrik CDs von Lutz Görner

Der Lyrikwürfel - 50 Audio CDs auf 7 mp3-CDs

Der Lyrikwürfel - 50 Audio CDs auf 7 mp3 CDs

Der Lyrikwürfel – die größte gesprochene Lyrikanthologie aller Zeiten – ist das Überbleibsel von vierzig Jahren Beschäftigung Lutz Görners mit Gedichten. Äußerst empfehlenswert und in über 900.000 einzelnen CDs auch beim Publikum angekommen. Der Rest ist ... nein, nicht Schweigen, sondern Beschäftigung mit dem ebenso interessanten Kulturerbe Musik. Eine angenehme Beschäftigung für den mittlerweile 70-jährigen rezitierenden Kulturvermittler.

 
25,00 €

Das große Gedichtebuch zum Lyrikwürfel

Das große Gedichtebuch zum Lyrikwürfel

Wort für Wort können hier die 50 CDs, die im jetzigen Lyrikwürfel auf sieben mp3-CDs vorhanden sind, nachgelesen werden, mitgelesen werden. Tausende Gedichte von hunderten Dichterinnen und Dichtern, zusammen mit deren Kurzbiografien. Eine etwas andere Lyrikanthologie vom Barock bis Heute, inklusive der bedeutendsten Lyriker der neueren abendländischen Welt, beginnend bei Baudelaire bis hin zu Pablo Neruda.

  
20,00 €

Goethe für Kinder

Ein Hörstück, in welchem der Großvater Goethe seinen Enkelkindern Alma und Wolfgang ein Geheimnis zeigt und ihnen aus seinem Leben erzählt.

Mit vielen Gedichten, Liedern und Prosastücken. U.a.:

  • Wanderers Abendlied
  • Das Heideröslein
  • Die Welt ist ein Sardellensalat
  • Der Storch
  • Der Musensohn
  • Das Veilchen
  • Gefunden
  • Der Erlkönig
  • Der Schatzgräber
  • Der König in Thule
 
10,00 €