Das Gedicht des Tages vom 12. Januar 2013
Ungaretti, Giuseppe - Eine andere Nacht
Um die "Gedicht des Tages"-Videos anschauen zu können, müssen Sie den kostenlosenFlash Player herunterladen und installieren.

Um die "Gedicht des Tages"-Videos anschauen zu können, müssen Sie den kostenlosenFlash Player herunterladen und installieren.
Wie wärs denn mit...
Abonnieren Sie den Rezitator- Rundbrief, um in Verbindung zu bleiben!
Bitte melden Sie sich jetzt an! (Hier)
2 Kommentare:
q.ghousciskoc schreibt am 23. April 2013
Die stille StadtLiegt eine Stadt im Tale,ein bleassr Tag vergeht;es wird nicht lange dauern mehr,bis weder Mond noch Sterne;nur Nacht am Himmel steht.Von allen Bergen drfcckenNebel auf die Stadt;es dringt kein Dach, nicht Hof noch Haus,kein Laut aus ihrem Rauch heraus,Kaum Tfcrme noch und Brfccken,Doch als den Wandrer graute,da ging ein Lichtlein auf im Grund;und durch den Rauch und Nebelbegann ein leiser Lobgesang,aus Kindermund.Das von Richard Dehmel (1863-1920) verfasste gedicht ‘die stille Stadt’ besteht aus drei Strophen mit je fuenf Versen. Das Gedicht umfasst insgesamt 15 Verse und ist der Epoche Impressionismus. Der Impressionsit Richard Dehmel beschreibt in dem Gedicht eine Stadt, die im Gedicht als still bezeichnet wird, kurz vor dem Sonnenuntergang nach einem kalten, langen und blassen Tag.Liegt eine Stadt im Tale,ein bleassr Tag vergeht;es wird nicht lange dauern mehr,bis weder Mond noch Sterne;nur Nacht am Himmel steht.In der ersten Strophe schildert der Dichter eine Stadt, sie “liegt im Tale” und scheint reizvoll und faszinierend zu sein. Ein bleassr Tag vergeht bald. Das Wetter ist sehr kalt, der Himmel ist kaum zu sehen, denn er ist mit Wolken bedeck. Weder Mond noch Sterne sieht man. Es dunkelt und “nur Nacht am Himmel steht”. Der Dichter weist mit dieser Beschreibung auf seinen Gemuetszustand hin. Er ist zutiefst traurig und truebsinnig, er kommt um vor Einsamkeit. Die Nacht ist dunkel und Schwarz. Die Farbe Schwarz steht in vielen Redewendungen fuer Pech, trauer und Pessimismus. Der Dichter scheint sehr niedergeschlagen zu sein und infolgedessen sieht er alles Schwarz. Das lyrische-Ich leidet unter der Scheidung, was ihn traurig und schwermuetig machte. “Scheiden bringt Leiden” ,”Scheiden tut weh”.Von allen Bergen drfcckenNebel auf die Stadt;es dringt kein Dach, nicht Hof noch Haus,kein Laut aus ihrem Rauch heraus,Kaum Tfcrme noch und Brfccken,In der zweiten Strophe wird der auf den Stadt gedrueckten Nebel beschrieben, auch die Daecher, die Hofen und die Haeuser . Nebel ist ein Symbol fuer Schemenhaftigkeit . Daraus laesst sich schlieBen, dass der Zukunft des Dichters schemenhaft und schattenhaft ist. Trauer herrscht im Leben des Dichters. Diese Trauer verdirbt dem Dichter die Freude den ganzen SpaB und die gute Laune.Doch als den Wandrer graute,da ging ein Lichtlein auf im Grund;und durch den Rauch und Nebelbegann ein leiser Lobgesang,aus Kindermund.In der dritten Strophe zeigt die Furcht vor Grausamkeit und Geffchl der Furcht, des Entsetzens aufgrund von etwas Bedrohlichem. Die Leichtlein steht fuer die Hoffnung und Sichtbarkeit. Dem ist dem Dichter die Freude wieder zurueck.Sprachlich ist das Weglassen von Verben und die Haeufung von Nomen und Adjektiven festzustellen. Ellipsen kommen meistens vor, den sie stellt eines der beliebten Stilmittel der Impressionsiten. Die hier verwendte Sprache ist einfach und nicht kompleziert, der Dichter verwendet einfache Saetze und vermeidet es, komplezierte und verschachtelte Saetze zu benutzen.Das Gedicht weist freie Rythmen auf, auch Musikalitaet Die.Detailtreue (Sekundenstil), die von dem Naturalismus uebernommen wird, ist in dem Gedicht verwendet, der Dichter schilderte moeglichst genau, was er sieht und was er empfindet. Auch die erlebte Rede ist hier festzustellen.Hier geht es nur um Impressionen, Eindrueke und eigene Empfindungen. Damit verwindet die sozialen Probleme in den impressionistischen Werken. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die Menschen seinerzeit unter Tyrannei, Kriegen, Hungersnoeten litten. Die Armut breitete sich wie eine Seuche aus.
wolfgang .rinnebach schreibt am 18. September 2007
Die Lyrik ist ein weites Feld. Gar wunderbar ist es bestellt, mit positiv und negativ besetzten Zeilen. Warum in aller Welt beim Negativen m e h r verweilen ? Wolfgang Rinnebach